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Nachfolge sichern heißt Zukunft sichern

Eine Ausbildung im Handwerk bietet hervorragende Zukunftsperspektiven. Die Konjunktur produziert immer neue Höchststände, das Handwerk ist stark gefragt. In den nächsten fünf Jahren stehen mehr als 2.500 Betriebe zur Übernahme. Die Auszubildenden von heute sind also die Fachkräfte und Betriebsinhaber von morgen.

Dass dies seit vier Jahren wieder mehr Schülerinnen und Schüler für sich erkannt haben, zeigen die zum wiederholten Mal steigenden Ausbildungszahlen im Kammergebiet der Handwerkskammer Ulm. So haben sich im vergangenen Jahr 3.075 Jugendliche (ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr) für eine Ausbildung im Handwerk entschieden.

Mit dem Ende der klassischen Berufsausbildung muss das Ziel noch lange nicht erreicht sein. Neben fachlichen Spezialisierungen im jeweiligen Gewerk haben Gesellen auch die Möglichkeit, sich zum Meister oder Betriebswirt weiterzubilden. Auch auf ein anschließendes Studium muss nicht verzichtet werden, denn eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung berechtigt auch zum Besuch einer Hochschule.

Ein Studium ist aber nicht zwingend der Schlüssel zum beruflichen Erfolg: So ist die Erwerbslosenquote seit dem Jahr 2011 unter Akademikern höher als unter beruflich Qualifizierten. Dieses Wissen führt dazu, dass sich auch immer mehr Abiturienten aktiv für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden. Im Jahr 2017 waren das bereits 14,2 Prozent aller Auszubildenden.

Ausbildungszahlen zum Ende 2017 für die Regionen: Ostalbkreis:                                        619 neue Lehrverträge | Abiturquote: 10,8 Prozent Landkreis Heidenheim:              201 neue Lehrverträge | Abiturquote: 10,5 Prozent Stadtgebiet Ulm:                      338 neue Lehrverträge | Abiturquote: 14,2 Prozent Alb-Donau Kreis:                                  417 neue Lehrverträge | Abiturquote: 12,0 Prozent Landkreis Biberach:                  423 neue Lehrverträge | Abiturquote: 19,9 Prozent Landkreis Ravensburg:             718 neue Lehrverträge | Abiturquote: 14,2 Prozent Bodenseekreis:                        358 neue Lehrverträge | Abiturquote: 18,2 Prozent Quelle HWK Ulm
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