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„Ich konnte sofort richtig loslegen!“



Im September hat Torsten Busch als Nachfolger einen Handwerksbetrieb übernommen. Dabei wollte er zuerst als Neugründer alles selbst aus dem Boden stampfen. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen.


Wie war Ihre Ausgangssituation vor der Firmen-Nachfolge?

Torsten Busch: Ich hatte bis dahin als Angestellter gearbeitet. Mit dem Meisterbrief in der Tasche wollte ich mich selbstständig machen und dachte an eine Gründung. Damit alles auf vernünftigen Füßen steht, ließ ich mich beraten. Mein Ansprechpartner wies mich auf die Möglichkeit der Nachfolge hin. Wir besprachen die Vor- und Nachteile einer Neugründung sowie einer Betriebsübernahme. Und er half mir dabei, den passenden Betrieb zu finden.


Was waren die Entscheidungskriterien für Sie?

Torsten Busch: Wer gründet, muss ganz von vorne anfangen und erst mal Auftraggeber gewinnen. Bei einer Firmennachfolge übernehme ich einen vorhandenen Kundenstamm. Und ich wollte sofort richtig loslegen. Außer meinem jetzigen Betrieb prüfte ich einen zweiten. Die Betriebsgröße sowie die Lage des Betriebs spielten bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Die größte Bedeutung hatte jedoch, dass die Chemie zwischen dem alten Inhaber und mir stimmt.


Wie schnell waren Sie sich denn einig?

Torsten Busch: Nach kurzer Zeit waren wir uns einig. Wir erledigten die Formalitäten und ich konnte starten. Der ehemalige Firmeninhaber steht mir auch jetzt noch zur Seite und berät mich, wenn mal Fragen auftauchen. Darüber bin ich froh. Und ich bin sicher, dass die Nachfolge die richtige Entscheidung war.


Quelle: Deutsche Handwerkszeitung

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